Die Knie-Endoprothese |
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Das gesunde Kniegelenk Das Kniegelenk besteht aus zwei eigenständigen Gelenken: dem Gelenk zwischen Oberschenkel- und Unterschenkelknochen sowie dem Gelenk zwischen der Kniescheibe und dem Oberschenkelknochen. Das kranke Kniegelenk Durch Fehlbelastungen, Unfälle, Meniskusverletzungen und Voroperationen sowie durch Entzündungen des Kniegelenkes oder Rheumaerkrankungen kann es zu einem vorzeitigen Verschleiß des Knorpels im Kniegelenk kommen. Folgende Beschwerden weisen auf derartige Verschleißerkrankungen hin:
Die konservative Behandlung Durch stabilisierende Bandagen, Injektionen in das Kniegelenk, durch Krankengymnastik, Elektrotherapie, Akupunktur und Magnetfeldbehandlung können Schmerzen oft gelindert und das Fortschreiten der Erkrankung aufgehalten werden. Die Operation: Bei zunehmender Instabilität sowie ständigen Schmerzen besteht die Notwendigkeit zum Einsetzen eines künstlichen Kniegelenkes. |
Bei einem vollständigen Verlust der Stabilität und zerstörten Kreuz- und Seitenbändern kann auch eine komplette Kniegelenk-Endoprothese eingesetzt werden. Klinikaufenthalt: Für die Operation ist ein stationärer Aufenthalt von 2 bis 3 Wochen nötig. Im Anschluss folgt eine stationäre oder ambulante Rehabilitation. Nachsorge: Die nach einer solchen Operation übliche Schwellung des Kniegelenkes wird durch Kompressionsstrümpfe und Lymphdrainagen behandelt. Die sorgfältig abgestimmte Rehabilitätsbehandlung und Krankengymnastik ermöglicht eine rasche Wiederherstellung der Beweglichkeit. Aussichten Der Einsatz einer Knie-Endoprothese bedeutet für den Patienten die Rückkehr in ein weit gehend "normales" Leben voller Bewegung. Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient, in dieser Kurzinformation können wir Ihnen naturgemäß lediglich grundlegende Informationen vermitteln. Zur Beantwortung weiterer Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf www.gelenkforum.de |